<p style="line-height: 18px"align="justify">Deutsche Verleiher sollten in Zukunft keineBeschwerden für unzureichende Zuschauerzahlen mehr einbringen. Ganz zuSchweigen von den teilweise unglaublichen Startterminverschiebungen, die kaumnachvollziehbar publik werden und im Bad der Blockbuster untergehen, derenVeränderungen hingegen penetrant bekannt sind, selbst bei solchaffektierten Donnerstag-auf-Mittwoch-Witzeleien, geschweige dennTiteländerungen, die selbst den größten Sprachkünstler vorHerausforderungen stellen. Scott Franks „The Lookout“ kannallerwenigstens über einen Starttermin am 13.09 froh sein. Mit demneuerdings beworfenem Titel „Die Regeln der Gewalt“ hingegen schonweniger. Bereits bei diversen Filmfesten vorgestellt (zuletzt beim„Fantasy Filmfest“ und „Filmfest München“),führt jener Name grundlegend nämlich zu keiner genauen Beziehung. „TheLookout“, noch schlicht und passend, spielt den Film nicht unnötigzu einer Gewaltorgie, zu einer protzenden Männerrangelei hoch. „TheLookout“ steht da, und macht es sich beherzt gemütlich, ohneRumpeln, nur gelassen.
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